Schirin
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Schirin Bogner
Schirin Bogner ist heute 32 Jahre alt, seit ihrem achten Lebensmonat ist sie HIV-positiv. Infiziert hat sie sich über ihre Eltern. Schirin wurden etwa vier Lebensjahre eingeräumt, denn 1985 gab es kaum Medikamente und erst recht nicht für Kinder. Im Alter von zehn Jahren brach bei Schirin AIDS aus, heute hat sie ihren Schulabschluss nachgeholt, ist den Berlin-Marathon gelaufen und verheiratet. Der HIV-Virus ist nicht mehr nachweisbar.

„Fast jede und jeder hatte doch schon einmal ungeschützten Sex,“ sagt Schirin Bogner (32), „die allermeisten haben Glück. Manche eben nicht.“ Schirn ist seit ihrer Geburt HIV-positiv. Sie ist der älteste in Europa lebende Mensch mit dem HI-Virus und engagiert sich für Aufklärung und gegen Ausgrenzung. Ihr geht es einerseits darum, dass „egal wie und wo man sich infiziert hat, Betroffene sich so schnell wie möglich selbst verzeihen und selbstbewusst ins Lebens zurückkommen,“ sagt sie. Denn sie möchte Mut geben, und sich andererseits gegen Ausgrenzung engagieren. „Wenn jemand von meiner Krankheit abgeschreckt wird, dann ist das sein Problem, nicht meins.“

 

Selbstbewusst, mit Humor und unermüdlichem Mut hat Schirin zu sich selbst gefunden. Heute lebt sie in Wien und in der Nähe von Wiesbaden, man merkt ihr nicht an, dass sie im Kindergarten ausgegrenzt wurde, sie immer wieder nah am Tod war, viele Medikamente nicht gewirkt haben und die Nebenwirkungen schreckliche Schmerzen bedeuteten. Vielerorts ist ihr Hass begegnet, aber Schirin gab nie auf.

 

Heute lebt sie mit einer Kombinationstherapie, auf die sie das Universitätsklinikum Frankfurt eingestellt hat. Sie hat ihren Schulabschluss nachgeholt, eine Partnerin gefunden und arbeitet. Der HI-Virus ist so weit zurückgedrängt, dass er im Blut nicht nachzuweisen ist. „Der Virus ist über die Jahre träge geworden,“ sagt sie mit ihrem trockenen Humor, „vielleicht mutiert er gar nicht mehr.“

 

Schirin schaut immer mal nach anderen, die ihr Schicksal teilen, die auch mit HIV geboren wurden. Sie schaut sogar weltweit, einerseits beängstigend, andererseits stolz, dass sie noch lebt. Schirin hat viele Kinder an dem Virus sterben sehen. Und dennoch: „Ich habe keine Angst vor dem Tod. Er war immer präsent und ich habe immer gegen ihn gekämpft und konzentriere mich nun seit Jahren selber darauf, wie ich leben möchte.“

 

Genau dieses Selbstbewusstsein möchte die 32-Jährige allen Infizierten zurückgeben. „Macht Euch nicht mit Vorwürfen selbst fertig“, sagt sie. Dabei sieht sie den Umgang der neuen Generationen mit HIV/AIDS differenziert. „Einerseits sind die Schreckensbilder der 80er Jahre kein Begriff mehr und das ist auch gut so. AIDS ist keine tödliche, sondern nur eine chronische Erkrankung,“ sagt sie. Dennoch will sie weiter aufklären, über Prävention und einen gesunden Umgang mit der Krankheit.

Dieser Schuh gehört
Schirin
Bogner
Schirin Bogner ist heute 32 Jahre alt, seit ihrem achten Lebensmonat ist sie HIV-positiv. Infiziert hat sie sich über ihre Eltern. Schirin wurden etwa vier Lebensjahre eingeräumt, denn 1985 gab es kaum Medikamente und erst recht nicht für Kinder. Im Alter von zehn Jahren brach bei Schirin AIDS aus, heute hat sie ihren Schulabschluss nachgeholt, ist den Berlin-Marathon gelaufen und verheiratet. Der HIV-Virus ist nicht mehr nachweisbar.
„Verzeiht Euch und lebt ganz selbstbewusst!“

„Fast jede und jeder hatte doch schon einmal ungeschützten Sex,“ sagt Schirin Bogner (32), „die allermeisten haben Glück. Manche eben nicht.“ Schirn ist seit ihrer Geburt HIV-positiv. Sie ist der älteste in Europa lebende Mensch mit dem HI-Virus und engagiert sich für Aufklärung und gegen Ausgrenzung. Ihr geht es einerseits darum, dass „egal wie und wo man sich infiziert hat, Betroffene sich so schnell wie möglich selbst verzeihen und selbstbewusst ins Lebens zurückkommen,“ sagt sie. Denn sie möchte Mut geben, und sich andererseits gegen Ausgrenzung engagieren. „Wenn jemand von meiner Krankheit abgeschreckt wird, dann ist das sein Problem, nicht meins.“

 

Selbstbewusst, mit Humor und unermüdlichem Mut hat Schirin zu sich selbst gefunden. Heute lebt sie in Wien und in der Nähe von Wiesbaden, man merkt ihr nicht an, dass sie im Kindergarten ausgegrenzt wurde, sie immer wieder nah am Tod war, viele Medikamente nicht gewirkt haben und die Nebenwirkungen schreckliche Schmerzen bedeuteten. Vielerorts ist ihr Hass begegnet, aber Schirin gab nie auf.

 

Heute lebt sie mit einer Kombinationstherapie, auf die sie das Universitätsklinikum Frankfurt eingestellt hat. Sie hat ihren Schulabschluss nachgeholt, eine Partnerin gefunden und arbeitet. Der HI-Virus ist so weit zurückgedrängt, dass er im Blut nicht nachzuweisen ist. „Der Virus ist über die Jahre träge geworden,“ sagt sie mit ihrem trockenen Humor, „vielleicht mutiert er gar nicht mehr.“

 

Schirin schaut immer mal nach anderen, die ihr Schicksal teilen, die auch mit HIV geboren wurden. Sie schaut sogar weltweit, einerseits beängstigend, andererseits stolz, dass sie noch lebt. Schirin hat viele Kinder an dem Virus sterben sehen. Und dennoch: „Ich habe keine Angst vor dem Tod. Er war immer präsent und ich habe immer gegen ihn gekämpft und konzentriere mich nun seit Jahren selber darauf, wie ich leben möchte.“

 

Genau dieses Selbstbewusstsein möchte die 32-Jährige allen Infizierten zurückgeben. „Macht Euch nicht mit Vorwürfen selbst fertig“, sagt sie. Dabei sieht sie den Umgang der neuen Generationen mit HIV/AIDS differenziert. „Einerseits sind die Schreckensbilder der 80er Jahre kein Begriff mehr und das ist auch gut so. AIDS ist keine tödliche, sondern nur eine chronische Erkrankung,“ sagt sie. Dennoch will sie weiter aufklären, über Prävention und einen gesunden Umgang mit der Krankheit.

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Alle unsere Schuhe sind gebraucht – und gar nicht zu verkaufen. Jeder Schuh steht vielmehr für eine Story. Jede Story handelt von einem Menschen, der mit dem Laufsport zu tun hat. Oder mit HIV. Oder mit beidem. Alle zusammen sind sie ein Aufruf für den LAUF
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