Julia
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Julia L.
„Eines Tages wurde mein damaliger Freund schwer krank. Im Krankenhaus erhielten wir die schockierende Diagnose. Beide waren wir HIV-positiv – vermutlich schon seit vielen Jahren. Die gute Nachricht: Jahre später habe ich trotzdem ein gesundes Kind zur Welt bringen können. “

„Ich habe von meiner Infektion erfahren, als ich 27 Jahre alt war. Das ist mittlerweile 8 Jahre her. Mein damaliger Freund war mit großer Wahrscheinlichkeit schon infiziert, als wir uns kennenlernten. Aber er wusste es nicht.“

 

„Es war ein großer Schock für mich. Ich dachte, mein Leben ist vorbei, ich würde früh sterben und niemals Kinder bekommen. Doch ich hatte Glück. Mein Immunsystem war trotz der wohl schon lange bestehenden Infektion noch sehr gut intakt. Mein Körper hielt den Virus auch ohne Medikamente in Schach.“

 

„Von meinem Freund habe ich mich nach zwölf gemeinsamen Jahren getrennt. Inzwischen lebe ich mit meinem neuen Partner zusammen. Er ist gesund. Ich habe ihm direkt am Anfang von meiner Infektion erzählt. Er hat toll reagiert, hatte überhaupt keine Berührungsängste.“

 

„Dann kam der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Ich hatte mich gut informiert und wusste, dass ich, vorausgesetzt meine Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze, auf normalem Weg schwanger werden könnten. Ich begann also trotz intaktem Immunsystem die Medikamente zu nehmen.“

 

„Die Schwangerschaft verlief völlig problemlos, HIV hat keine übergeordnete Rolle während der Schwangerschaft gespielt. Ich war mir sicher, dass mein Sohn gesund zur Welt kommen wird. Darin haben mich auch meine Ärzte immer bestärkt. Ich hatte eine natürliche Geburt, was mir auch sehr wichtig war.“

 

„Ein paar Dinge haben mich aber auch traurig gemacht.  Aufgrund meiner Erkrankung musste mein Sohn direkt nach der Geburt saubergemacht werden und wurde mir deshalb nicht zuerst auf die Brust gelegt. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mir das Probleme bereiten würden, aber dieser Moment macht mich auch heute noch manchmal traurig. Am meisten hadere ich aber damit, dass ich mein Kind nicht stillen konnte. Ich dachte immer, das ist nicht so schlimm, er bekommt dann halt Fläschchen. Aber so einfach war es dann doch nicht. Der Gedanke, dass meine Milch mein Kind krankmachen könnte, macht mich traurig.“

 

„Trotzdem: Mein Sohn ist mein ganzer Stolz und das Beste, was ich in meinem Leben habe. Ich bin unendlich dankbar, dass ich das trotz HIV erleben kann. Heute ist er zwanzig Monate alt. Er ist völlig gesund und ein aufgeweckter kleiner Junge. Sein Vater und ich planen sogar noch ein zweites Baby. Von der Erkrankung möchte ich meinem Sohn irgendwann mal erzählen. Obwohl ich davor etwas Angst habe und ich auch noch nicht weiß, wann und wie ich das anfangen soll.“

 

„Dieser Laufschuh hat mich zwei Mal durch den LAUF FÜR MEHR ZEIT getragen. Vor meiner Schwangerschaft. Seit ich Mama bin habe ich bisher leider nicht mehr die Zeit und Motivation gefunden wieder anzufangen.“

Dieser Schuh gehört
Julia
L.
„Eines Tages wurde mein damaliger Freund schwer krank. Im Krankenhaus erhielten wir die schockierende Diagnose. Beide waren wir HIV-positiv – vermutlich schon seit vielen Jahren. Die gute Nachricht: Jahre später habe ich trotzdem ein gesundes Kind zur Welt bringen können. “
Infizierte sich über ihren Freund, trennte sich Jahre später, bekam zusammen mit ihrem neuen Partner ein gesundes Kind.

„Ich habe von meiner Infektion erfahren, als ich 27 Jahre alt war. Das ist mittlerweile 8 Jahre her. Mein damaliger Freund war mit großer Wahrscheinlichkeit schon infiziert, als wir uns kennenlernten. Aber er wusste es nicht.“

 

„Es war ein großer Schock für mich. Ich dachte, mein Leben ist vorbei, ich würde früh sterben und niemals Kinder bekommen. Doch ich hatte Glück. Mein Immunsystem war trotz der wohl schon lange bestehenden Infektion noch sehr gut intakt. Mein Körper hielt den Virus auch ohne Medikamente in Schach.“

 

„Von meinem Freund habe ich mich nach zwölf gemeinsamen Jahren getrennt. Inzwischen lebe ich mit meinem neuen Partner zusammen. Er ist gesund. Ich habe ihm direkt am Anfang von meiner Infektion erzählt. Er hat toll reagiert, hatte überhaupt keine Berührungsängste.“

 

„Dann kam der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Ich hatte mich gut informiert und wusste, dass ich, vorausgesetzt meine Viruslast ist unterhalb der Nachweisgrenze, auf normalem Weg schwanger werden könnten. Ich begann also trotz intaktem Immunsystem die Medikamente zu nehmen.“

 

„Die Schwangerschaft verlief völlig problemlos, HIV hat keine übergeordnete Rolle während der Schwangerschaft gespielt. Ich war mir sicher, dass mein Sohn gesund zur Welt kommen wird. Darin haben mich auch meine Ärzte immer bestärkt. Ich hatte eine natürliche Geburt, was mir auch sehr wichtig war.“

 

„Ein paar Dinge haben mich aber auch traurig gemacht.  Aufgrund meiner Erkrankung musste mein Sohn direkt nach der Geburt saubergemacht werden und wurde mir deshalb nicht zuerst auf die Brust gelegt. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mir das Probleme bereiten würden, aber dieser Moment macht mich auch heute noch manchmal traurig. Am meisten hadere ich aber damit, dass ich mein Kind nicht stillen konnte. Ich dachte immer, das ist nicht so schlimm, er bekommt dann halt Fläschchen. Aber so einfach war es dann doch nicht. Der Gedanke, dass meine Milch mein Kind krankmachen könnte, macht mich traurig.“

 

„Trotzdem: Mein Sohn ist mein ganzer Stolz und das Beste, was ich in meinem Leben habe. Ich bin unendlich dankbar, dass ich das trotz HIV erleben kann. Heute ist er zwanzig Monate alt. Er ist völlig gesund und ein aufgeweckter kleiner Junge. Sein Vater und ich planen sogar noch ein zweites Baby. Von der Erkrankung möchte ich meinem Sohn irgendwann mal erzählen. Obwohl ich davor etwas Angst habe und ich auch noch nicht weiß, wann und wie ich das anfangen soll.“

 

„Dieser Laufschuh hat mich zwei Mal durch den LAUF FÜR MEHR ZEIT getragen. Vor meiner Schwangerschaft. Seit ich Mama bin habe ich bisher leider nicht mehr die Zeit und Motivation gefunden wieder anzufangen.“

Die Story hinter den Schuhen
Alle unsere Schuhe sind gebraucht – und gar nicht zu verkaufen. Jeder Schuh steht vielmehr für eine Story. Jede Story handelt von einem Menschen, der mit dem Laufsport zu tun hat. Oder mit HIV. Oder mit beidem. Alle zusammen sind sie ein Aufruf für den LAUF
FÜR MEHR ZEIT. Dieser Lauf unterstützt die soziale Arbeit der AIDS-Hilfe Frankfurt.
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