Alexandra
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Alexandra Frings
„Vor 16 Jahren bekam ich einen Hautausschlag. Erst nach einem Jahr rätseln und unzähligen Arztbesuchen, wurde ein HIV-Test vorgeschlagen. Das Ergebnis: HIV positiv. Frauen werden wesentlich seltener getestet, weil viele Ärzte HIV nur mit Homosexuellen in Verbindung bringen. Doch das Virus kennt kein Geschlecht“

„Als ich erfuhr, dass ich HIV-positiv bin, war ich geschockt. Ich wusste nicht, wie das geschehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einen fünfjährigen Sohn. Während meiner Schwangerschaft hatte ich einen Test gemacht, der negativ ausgefallen war. Es stellte sich heraus, dass mein damaliger Partner mich angesteckt hat.“

 

„Was passiert mit meinem Kind? Kann ich meiner Rolle als Mutter noch gerecht werden? Was wird aus meiner beruflichen und privaten Perspektive? –All diese Fragen stellte ich mir und es hat lange gedauert, bis ich meine Infektion verarbeiten konnte.“

 

„Vor 15 Jahren startete ich eine Kombinationstherapie. Anfangs musste ich bis zu 13 Tabletten täglich schlucken. Heute nur noch eine. Die einzigen Einschränkungen, die ich heute erlebe, sind Probleme mit meinen Nieren. Ansonsten bin ich in allen Bereichen zur Normalität zurückgekehrt.“

 

„Obwohl ein normales Leben mit HIV/Aids möglich ist, haftet in der heutigen Gesellschaft immer noch das Bild der 80er Jahre: HIV-positive werden moralisch bewertet, diskriminiert, ausgegrenzt und Schuldvorwürfen ausgesetzt. Zwar erfuhr ich das in meinem direkten Umfeld selbst nie, doch im Gesundheitswesen, dort wo man es nicht erwartet, kommt es noch häufig vor.“

 

„Bevor ich mich dazu entschloss, meine Infektion öffentlich zu thematisieren, hatte ich mit meinem Sohn gesprochen, der einverstanden war. Vor sieben Jahren startete ich dann mit einer beim Berlin Marathon mit einer Läufergruppe HIV-positiver und negativer Menschen. Denn es braucht Menschen, die die Thematik offen ansprechen, ändert sich nichts.“

 

„Das Laufen hat für mich viel verändert: es ist meine persönliche Auszeit und ich bin viel selbstbewusster geworden. Um diese Möglichkeit auch anderen HIV-Infizierten zu geben, habe ich die Sportgruppe „Aids-Hilfe Aachen“ ins Leben gerufen.“

 

„Ich nehme am LAUF FÜR MEHR ZEIT teil, um ein Signal zu setzen, dass HIV-positive Menschen genauso einen Beruf ausüben oder Leistungssport machen können, wie alle anderen. Und dass diese Krankheit jeden treffen kann: Homosexuelle, Heterosexuelle, Männer, Frauen und Kinder.

 

„Dieser Laufschuh hat mich seit meinem ersten Marathon begleitet und läuft mit mir so lange, bis ein ‚Wir Gefühl’ HIV-positiver und negativer Menschen in unsere Gesellschaft einkehrt.“

Dieser Schuh gehört
Alexandra
Frings
„Vor 16 Jahren bekam ich einen Hautausschlag. Erst nach einem Jahr rätseln und unzähligen Arztbesuchen, wurde ein HIV-Test vorgeschlagen. Das Ergebnis: HIV positiv. Frauen werden wesentlich seltener getestet, weil viele Ärzte HIV nur mit Homosexuellen in Verbindung bringen. Doch das Virus kennt kein Geschlecht“
Steckte sich mit 28 Jahren bei ihrem damaligen Partner an. Heute ist sie begeisterte Läuferin.

„Als ich erfuhr, dass ich HIV-positiv bin, war ich geschockt. Ich wusste nicht, wie das geschehen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits einen fünfjährigen Sohn. Während meiner Schwangerschaft hatte ich einen Test gemacht, der negativ ausgefallen war. Es stellte sich heraus, dass mein damaliger Partner mich angesteckt hat.“

 

„Was passiert mit meinem Kind? Kann ich meiner Rolle als Mutter noch gerecht werden? Was wird aus meiner beruflichen und privaten Perspektive? –All diese Fragen stellte ich mir und es hat lange gedauert, bis ich meine Infektion verarbeiten konnte.“

 

„Vor 15 Jahren startete ich eine Kombinationstherapie. Anfangs musste ich bis zu 13 Tabletten täglich schlucken. Heute nur noch eine. Die einzigen Einschränkungen, die ich heute erlebe, sind Probleme mit meinen Nieren. Ansonsten bin ich in allen Bereichen zur Normalität zurückgekehrt.“

 

„Obwohl ein normales Leben mit HIV/Aids möglich ist, haftet in der heutigen Gesellschaft immer noch das Bild der 80er Jahre: HIV-positive werden moralisch bewertet, diskriminiert, ausgegrenzt und Schuldvorwürfen ausgesetzt. Zwar erfuhr ich das in meinem direkten Umfeld selbst nie, doch im Gesundheitswesen, dort wo man es nicht erwartet, kommt es noch häufig vor.“

 

„Bevor ich mich dazu entschloss, meine Infektion öffentlich zu thematisieren, hatte ich mit meinem Sohn gesprochen, der einverstanden war. Vor sieben Jahren startete ich dann mit einer beim Berlin Marathon mit einer Läufergruppe HIV-positiver und negativer Menschen. Denn es braucht Menschen, die die Thematik offen ansprechen, ändert sich nichts.“

 

„Das Laufen hat für mich viel verändert: es ist meine persönliche Auszeit und ich bin viel selbstbewusster geworden. Um diese Möglichkeit auch anderen HIV-Infizierten zu geben, habe ich die Sportgruppe „Aids-Hilfe Aachen“ ins Leben gerufen.“

 

„Ich nehme am LAUF FÜR MEHR ZEIT teil, um ein Signal zu setzen, dass HIV-positive Menschen genauso einen Beruf ausüben oder Leistungssport machen können, wie alle anderen. Und dass diese Krankheit jeden treffen kann: Homosexuelle, Heterosexuelle, Männer, Frauen und Kinder.

 

„Dieser Laufschuh hat mich seit meinem ersten Marathon begleitet und läuft mit mir so lange, bis ein ‚Wir Gefühl’ HIV-positiver und negativer Menschen in unsere Gesellschaft einkehrt.“

Die Story hinter den Schuhen
Alle unsere Schuhe sind gebraucht – und gar nicht zu verkaufen. Jeder Schuh steht vielmehr für eine Story. Jede Story handelt von einem Menschen, der mit dem Laufsport zu tun hat. Oder mit HIV. Oder mit beidem. Alle zusammen sind sie ein Aufruf für den LAUF
FÜR MEHR ZEIT. Dieser Lauf unterstützt die soziale Arbeit der AIDS-Hilfe Frankfurt.
MEHR ÜBER DIE IDEE
Mehr als nur ein Schuh!
Man kann ihn nicht kaufen,
aber spenden oder am Lauf
teilnehmen!

Starten Sie und genießen Sie eine einmalig schöne Strecke quer durch Frankfurts Innenstadt mit Ziel am Opernplatz. Zur Auswahl gibt es eine 5-Km-Lauf- oder Walk-Strecke sowie eine
10-Km-Strecke.

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